Wir nehmen es mit Überzeugung, unverkrampft und klar, vorneweg: Mit «Der Himmel über UTOPIA» ist uns in der Tat ein schön gelungenes Buch in die Hand gelegt worden. Gedichte in reicher, farbiger Sprache, aber unprätentiös, gut verständlich. In Beziehung gesetzt sind diese Gedichte zu Polaroidaufnahmen von sogenannten Streifzügen durch New York, 2005 und 2008. Und so sehen wir da also New York, in einzigartigen Momentaufnahmen, immer zur Linken, und wir lesen auf der Buchseite rechts ein Gedicht dazu. Und beides zusammen, so pfiffig einander gegenübergestellt, erlaubt uns dann, den eigenen Gedanken freien Lauf zu lassen. Wir erkennen New York auf den Fotos, und freuen uns daran, aber wir sehen, lesen und fühlen auch eine ganz übergeordnete Welt. Eine Welt, grenzenlos in ihrer Vielseitigkeit und ihren Möglichkeiten, eine Welt, die irgendwo und überall sein kann. So wie der Autor Pedro Meier zwar Wohnsitz in Niederbipp am Jurasüdfuss angibt, aber eigentlich «überall wohnt», mit einem Atelier in Thailand, seit über 40 Jahren, und geprägt durch viele Reisen. «[…] Für mich ist im Grunde Malen, Schreiben und Reisen alles zusammen eine eigene Kunstgattung. […] Durch Schreiben und durch Bücher lesen kann man ein zweites Leben neben seinem eigenen führen. UTOPIA eben, eine Luftspiegelung in der Vorstellung, ein Traum, verwoben mit der Realität.»
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Eine Fülle, stets ist alles in allem drin, in Pedro Meiers Werk – in seinem visuellen Schaffen, in seiner Lyrik, in seinen Polaroidbildern.